Gemstone File

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Die Gemstone File (Edelstein-Akte) soll eine über 1000 Seiten umfassende Sammlung von Dokumenten und Briefen sein, welches die tiefgreifende Verschwörung der Mafia und deren Verwicklung mit Geheimdienste und US-Regierung offen zulegen versucht.

Die Akte wurde etappenweise in den 60ern von Bruce Porter Roberts verfasst. Bekannt wurde das Dokument vor allem durch die 23-Seitige Zusammenfassung "A Skeleton Key to the Gemstone File" von Stephanie Caruana, welche auf den 1. Mai 1975 datiert ist.

Entstehungsgeschichte[edit]

Bruce Porter Roberts (1919-1976) soll nach eigenen Angaben ein Gerät zur künstlichen Herstellung von Edelsteinen (Name!) entwickelt haben. Diese Entwicklung bot er Howard Hughes an, welcher darauf Roberts Erfindung stahl und ihn mittellos zurückließ.

Als Roberts daraufhin begann das Umfeld von Hughes zu durchleuchten, entdeckte er bald das Hughes nicht der eigentliche Drahtzieher hinter dieser Sache war, sondern sich eine weit mächtigere Person im Hintergrund befand: Aristoteles Onassis ("Big O.").

Ein paar Kritiker der Gemstone File bezweifeln die Darstellung der Entstehung, tatsächlich habe es nur 2 Personen gegeben die zu Roberts Kontakt gehabt haben wollen: Stephanie Caruana und Mae Brussel. Mae Brussel sagte in einer Radiosendung von 1978 das Roberts an sie wegen dem Artikel "Warum wurde Martha Mitchell entführt?" im Realist herangetreten sei. Caruana habe Roberts über Brussel kennengelernt.

Die eigentliche 1000-seitige Dokumentensammlung haben nur diese beiden Frauen zu Gesicht bekommen. 1975, vermutlich als Bruce Roberts bereits im Sterben lag und Aristoteles Onassis bereits gestorben war, veröffentlichte Caruana die 23-Seitige Zusammenfassung "A Skeleton Key to the Gemstone File".

Inhalt[edit]

Die Akte behandelt die Jahre 1932 bis 1975. 1932 soll Onassis seine erste Million mit dem verkauf von türkischen Tabak (Opium) in Argentinien machte. Danach soll er einen Deal mit Meyer Lansky, Eugene Meyer und Joseph Kennedy abgeschlossen haben um Alkohol in die USA zu schmuggeln.

1957 ließ Onassis Howard Hughes entführen und liß ihn bis zu seinem Tod unter Drogen setzten. Dadurch gelang es Onassis das Finanzimperium von Hughes, zusätzlich zu seinem eigenen, an sich zu reißen.

John F. Kennedy kam durch die Hilfe von Onassis an die Macht. Als er aber bei der Schweinebuchtinvasion, mit der die Mafia-Interessen auf Kuba durchgesetzt werden sollten, die Unterstützung im entscheidenden Moment abzog, fiel er in Ungnade und Onassis ließ ihn ermorden. In Mafia Tradition habe sich Onassis dann seiner Waffe (Pentagon) und seines Mädchens (Jacky Kennedy) bemächtigt.

Die wahren Attentäter waren Jimmy Fratianno, Johnny Roselli und Eugene Brading. Oswald war zwar in die Verschwörung involviert aber insgeheim schon als Sündenbock ausersehen.

Nach dem Attentat soll Onassis Lyndon B. Johnson sofort eine Nachricht in die Air Force One gesendet haben:

"Es gab keine Verschwörung. Oswald war ein einzelner irrer Attentäter. Verstanden Lyndon? Ansonsten könnte Air Force One auf dem Rückflug nach Washington einen bedauerlichen Unfall haben."

FBI-Chef J. Edgar Hoover sei in Besitz der Gemstone Akte gekommen und drohte darauf hin mit der Veröffentlichung. Daraufhin sei er mit Natriummorphat in einem Apfelkuchen vergiftet worden.

Die Serie sogenannter Zebra-Morde, bei denen scheinbar willkürlich ausgewählte Weiße von militanten Schwarzen umgebracht wurden, war in Wirklichkeit ein Manöver der Mafia um unliebsame Zeugen aus dem Weg zu räumen und ein Vorgehen der Regierung gegen die schwarzen Terroristen zu legitimieren.

Kathrin Graham, Herausgeberin der Washington Post und Tochter von Eugene Meyer, sei Deep Throat gewesen (Anmerkung: Deep Throat wurde am 31. Mai 2005 als Mark Felt identifiziert).

Richard Nixon, der zunächst Schoßhund für Hughes war, wurde nach dessen Ausschaltung Vasal von Onassis. Doch als Bruce Roberts scheinbar der Wahrheit immer näher kam, musste Nixon zurücktreten, da Onassis befürchtete er könnte etwas verraten. Die 18-Minuten der Watergate-Aufnahmen die zufällig gelöscht wurden sollen Nixons toben gegen Roberts enthalten.

siehe auch[edit]