2006 4 11

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PARTISANEN DER UTOPIE III

Den öffentlichen Raum neu bestimmen: Rena Tangens

Pausenlos wird heute die Zukunft beschworen - als ein Programm von Zwängen. Folgerichtig gelten Utopien als mehr oder minder gefährlich. Es scheint jedoch dringend geboten, unserer Gesellschaft wenigstens das Spiel mit dem Möglichen zurückzugeben.
Die Überwachungsgesellschaft überwachen.

Moderation: Gabriele Gillen, Walter van Rossum

Dienstag, 11. April 2006, 20.30 Uhr, Erfrischungsraum im Schauspielhaus, Offenbachplatz, Köln


In Zusammenarbeit mit WDR3. Präsentiert von der Stadtrevue.


Seit über 20 Jahren arbeitet die Bielefelder Künstlerin Rena Tangens an einem virtuellen Gesamtkunstwerk – an dem Projekt einer neuen Öffentlichkeit, in der Kunst, Politik, Medien und Leben anders kommunizieren können. Rena Tangens war von Anfang an von den Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation so fasziniert wie von den Möglichkeiten des Missbrauchs. Deshalb hat sie eigene elektronische Mail-Box Systeme entwickelt und elektronische Bürgernetze kreiert, die z. B. während des Jugoslawienkrieges eine gewisse Rolle gespielt haben. Und sie hat den ‚Big Brother Award’ geschaffen: einen ‚Oscar’ für Lauschangreifer und Überwachungsarbeiter aller Art.